Kreis Schleswig-Flensburg
Schleswig, 22. Juli 2026, Am Montag tagte der Kreistag in einer Sondersitzung zum Thema Wikingeck. In zahlreichen Sitzungen hat sich die CDU-Fraktion intensiv mit dem Thema beschäftigt und stets klargemacht: Die Altlast am Wikingeck muss weg!
Die Sanierung ist mittlerweile abgeschlossen. Das Grundwasser der Region ist geschützt und die Verunreinigung der angrenzenden Schlei mit ihrem sensiblen Ökosystem wurde verhindert.
„Der Kreis hat Verantwortung übernommen und die notwendige Sanierung umgesetzt. Damit wurden das Grundwasser und die Schlei vor weiteren Belastungen geschützt“, erklärt Thomas Detlefsen, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion.
Damit könnte die Angelegenheit eigentlich erledigt sein, vorausgesetzt alle Eigentümer beteiligen sich entsprechend ihrem Flächenanteil an den Kosten.
Der Bund, der mit 64,25 % an der kontaminierten Fläche beteiligt ist, lehnt dies jedoch ab und wurde in dieser Auffassung vom Schleswig-Holsteinischen Oberverwaltungsgericht bestätigt.
Für die CDU-Kreistagsfraktion ist jedoch eine Sache klar: Jeder Eigentümer muss für seinen Kostenanteil einstehen. Der Bund darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen und muss die noch ausstehenden 12,4 Mio. € zahlen. Mit dieser Summe könnte der Kreis den ÖPNV, die Kreisstraßen und Radwege, die Schulen und viele andere Dinge verbessern und kann daher nicht auf das Geld verzichten.
„Wer Eigentümer ist, muss auch für die damit verbundenen Kosten einstehen. Es kann nicht sein, dass der Kreis die Sanierung vorfinanziert und die Bürgerinnen und Bürger am Ende auf 12,4 Millionen Euro sitzen bleiben“, so Detlefsen.
Daher war es starkes Signal, dass sich die CDU-Fraktion gemeinsam mit den anderen Fraktionen im Kreistag mit einer überwältigen Mehrheit dafür ausgesprochen hat, Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision einzulegen.
„Wir werden die Argumente nun weiter schärfen und den Rechtsweg konsequent fortsetzen. Der Kreis wird auf das ihm zustehende Geld nicht verzichten“, erklärt Thomas Detlefsen abschließend.

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